REINIGEN MIT GUTEM GEFÜHL?

Keimfreie Sauberkeit mit natürlichen Mitteln – Ist das möglich?

Ja, es ist nachgewiesen. Reinigungsmittel helfen, Oberflächen und Dinge von Schmutz zu befreien. Dabei zeigen sie viele besondere Eigenschaften.

Immer nur gute?

Synthetisch hergestellte Reinigungs- und Desinfektionsmittel haben eine Vielzahl an unüberschaubaren Inhaltsstoffen. Jeder Inhaltsstoff hat seine Funktion und trägt sein besonderes Risiko.

Überwiegt der Nutzen gegenüber dem Risiko?  

Hohes Risiko für Kinder: Unfälle mit Reinigungsmitteln

Die folgende Auflistung gibt einen Einblick dazu, welche Gefahren der Gebrauch von  Reinigungsmitteln mit sich bringen kann:

  1. Im Ärzteblatt vom September 2018 wird berichtet, dass laut einer Studie der häufige Einsatz von Desinfektionsmitteln im Haushalt die Darmflora von Säuglingen verändert und möglicherweise ein Übergewicht im Alter von 3 Jahren begünstigt. [i]
  2. Weiter im Ärzteblatt: Reinigungsmittel können, insbesondere bei Kleinkindern, die auf gereinigten Böden spielen, zu Asthma führen. [ii]
    Und:  Einmal Asthma – immer Asthma. Das geht nicht mehr weg.
  3. In Soest wurden in einer Schule 40 Schüler mit Atembeschwerden evakuiert. 200 Rettungskräfte waren im Einsatz. Ursache: Handelsübliche Reinigungschemikalien und Lösungsmittel hatten die Raumluft kontaminiert. [iii]
  4. In Zierenberg (Hessen) klagten Schüler über Symptome wie Übelkeit, Atembeschwerden oder Husten. 500 Schüler wurden evakuiert. Die Beschwerden seien durch ausgasende und sehr stark riechende Reinigungsmittel verursacht worden. [iv]
  5. Scharfe Reinigungsmittel haben in einer KiTa Waschtischabläufe und Armaturen zerstört. Ein wirtschaftlicher Schaden für den Betreiber und noch viel schlimmer ein Gesundheitsrisiko für die Kinder. [v]
  6. In jeder zweiten Speiseeisprobe in Deutschland wurden Rückstände von Desinfektionsmitteln gefunden, berichtet der Deutschlandfunk im September 2018. Das klingt absurd, der Speiseeishersteller unternimmt sehr viel, um keimfreies Eis anzubieten. Nur bei der restlosen Entfernung des Desinfektionsmittels versagen sehr viele. Und das nur, weil die Produktionsgeräten und Behältern nicht gründlich genug abgespült worden sind. [vi]

Nun könnte man annehmen, das seien dramatische Einzelfälle. Die Statistik sprich jedoch eine andere Sprache.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) berichtet im September 2018 von jährlich ca. 5.000 Vergiftungen. Dabei machen Reinigungsmittel die größte Gruppe in den Produktkategorien aus. Bei diesen Unfällen zu über 85 Prozent Augen und Haut betroffen.

Die Universität Bergen in Norwegen hat im Februar 2018 eine Studie veröffentlicht, welche die die Daten von 6.235 Teilnehmern in Bezug auf Lungenkrankheiten über 20 Jahre lang untersucht hat.

Das Ergebnis bei Personen aus dem Reinigungsgewerbe ist, dass Reinigungsmittel erhebliche Auswirkungen auf ihre Lunge haben. Sie entwickelt sich wie bei einem Raucher, der 20 Zigaretten an Tag raucht.  

Wieviel Reinigungsmittel verwenden wir?

Das Umweltbundesamt gibt an, dass allein von Privathaushalten jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel gekauft werden. Das bedeutet, jeder von uns kauft im Schnitt 18,75 kg Reiniger pro Jahr, eine Familie mit vier Personen demzufolge ca. 75 kg.

Davon gelangen insgesamt knapp 600.000 Tonnen wegen Überdosierung direkt ins  Abwasser.

Jeder von uns „schüttet“ demzufolge ca. 7,5 kg Reiniger pro Jahr ins Abwasser, ein Vier-Personenhaushalt ca. 30 kg.

Hinzu kommen die leider unbekannten Mengen an eigesetzten industriellen Wasch- und Putzmitteln aus dem gewerblichen Bereich. [vii]

Mehr Sicherheit durch gesetzliche Vorschriften?

Gibt es keine Regelungen, die Unfälle und Missgeschicke mit Reinigungsmitteln verhindern helfen? Wären diese Fälle nicht durch entsprechende Vorschriften zu verhindern gewesen?

Gemäß dem Reinigungs- und Waschmittelgesetz dürfen:

„Wasch- und Reinigungsmittel … nur so in den Verkehr gebracht werden, dass infolge ihres Gebrauchs jede vermeidbare Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit und der Umwelt … und eine Beeinträchtigung des Betriebs von Abwasseranlagen unterbleibt.“

Soweit die Theorie …  

Offensichtlich kann diesem Dilemma nur mit eigenständigem, verantwortungsvollem und bewusstem Handeln im eigenen Unternehmen und den zu verantwortenden Bereichen entgegengewirkt werden.

Sind weniger gefährliche – vegan und biologisch abbaubare – Reinigungsmittel besser?

Die Industrie hat bereits reagiert und bietet in letzter Zeit zunehmend mehr vegane, biologisch abbaubare Produkte an: sogenannte Bio-Reinigungsmittel. Grundsätzlich scheint das ein Schritt in die richtige Richtung zu sein. Ist dieser Schritt groß genug?

Sehen wir uns an, woraus diese biologisch abbaubaren Produkte bestehen.

Meist bilden Pflanzenöle in großen Mengen die Basis. In der Regel sind das Palmöle.

Diese kommen von riesigen Palmölplantagen.   

Palmölplantagen entstanden und entstehen auf gerodeten, oft brandgerodeten Regenwäldern in Monokultur.

Monokultur wird dann effizient, wenn über Jahrzehnte fast ausnahmslos keine anderen Pflanzen auf diesen Flächen zugelassen werden. Das bedeutet, der Einsatz von Herbiziden und Pflanzenschutzmitteln ist zwangsläufig vorprogrammiert.

Die Diskussionen um Glyphosat sind bekannt. [viii]

Der Ausgangsstoff, das Pflanzenöl, muss angebaut, gewonnen, verarbeitet und transportiert werden. Dann wird es in Plastikbehälter gefüllt und in Kartonagen verpackt, wieder transportiert, gehandelt und weitertransportiert, in Betrieben verteilt, gelagert, konfektioniert und letztlich angewendet. Zumeist werden noch Duftstoffe zugesetzt, damit es auch „schön riecht“.

Ein schöner Duft von …

Werden die biologisch abbaubaren Mittel restlos von den gereinigten Oberflächen entfernt?  Auch Bioreiniger müssen nach der Reinigung von den Oberflächen abgespült werden, um Expositionen auf nachfolgende Prozesse, Mensch und Umwelt (siehe Speiseeis) zu vermeiden.

Wenn es nach dem Reinigen noch „schön“ riecht, bezeugt dies, dass minimale Reste auf den Oberflächen zurückgeblieben sind. 

Fälschlicher Weise wird erst bei einem „Duft“ im Raum, davon ausgegangen, dass hier gut gereinigt wurde.

Duftstoffe werden seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Fest steht, dass Duftstoffe zum Teil schwere allergische Reaktionen hervorrufen können. [ix]

Abwasser wird zu Grundwasser

Nach der Reinigung steht für das Schmutzwasser der Weg in die Abwasserwerke an. Dort wird fast alles unter enormem energetischem Aufwand abgebaut. … fast alles. Was dort nicht abgebaut wird, gelangt ins Fluss- und Grundwasser … später dann in unsere Tee- und Kaffeetasse oder auch ins Brauwasser.

Das oben zitierte Gesetz schreibt eine mindestens 80-prozentige Abbaubarkeit vor. Es ist leicht zu erraten, dass dieser Wert zwar mindestens eingehalten wird. Aber was ist mit dem Rest? Die Reststoffe von nicht abgebauten Reinigungsmitteln im aufbereiteten Abwasser gelangen in den Naturkreislauf zurück.

Sind wir der Nutzung dieser beiden Varianten, klassischen- und Bio-Reinigern, ausgeliefert?

Mit Blick auf die oben genannten Fakten stellt sich die Frage nach einer Alternative. Es gibt sie, die Alternative. Und zwar in Form einer zukunftsweisenden Technologie.

Diese bedeutet: Sie erzeugen Ihr Reinigungsmittel einfach selbst vor Ort und genau nur so viel, wie sie gerade benötigen. Die Ausgangsstoffe sind Leitungswasser und Sauerstoff, einfach – sicher – kraftvoll.

Das klingt doch gut, oder? Noch besser: Es bleiben bei diesem selbst hergestellten Mittel keine Reste auf den gereinigten Oberflächen zurück. Auch keine Duftstoffe, weil keine enthalten sind.

Besser geht immer, deshalb hier noch mehr:Dieses selbsthergestellte Reinigungsmittel vernichtet auch Viren (inklusive Covid-19), Bakterien, Sporen, üble Gerüche und Geruchsursachen in Sanitärbereichen sowie die Reste von Pflanzenschutzmitteln auf Obst und Gemüse, die wir im Handel unter Umständen ungefragt mitkaufen.

Das geschieht sicher und auf ganz natürlichem Wege. Mit aktiviertem Sauerstoff, der ein natürliches Oxidationspotential hat, welches keimvernichtend wirkt.Was passiert nach der Reinigung? Nach der Reinigung befinden sich im Schmutzwasser nur Wasser und der entfernte Schmutz. Keine künstlich produzierten Zusätze, keine Lösungsmittel, kein Chlor oder irgendetwas sonstiges Unschönes.

Das klingt wie ein Wundermittel

Nein, ist es nicht. Das ist Stand der Technik.

Diese Technologie wird auf anderen Kontinenten seit mehr als 10 Jahren erfolgreich in der Gebäudereinigung angewendet. In Kanada hat ein Krankenhaus diese Innovation über zwei Jahre erfolgreich getestet.In Europa gewinnt diese Methode endlich auch zunehmend an Bedeutung.Seit 2019 empfiehlt die EU-Kommission der Lebensmittelindustrie, Molkereien und Brauereien die Anwendung als „Best Verfügbare Technologie“. [x]Mit Einsatz dieses technischen Verfahrens  werden insgesamt bis zu mehr als 90 Prozent an synthetischen Reinigungsmitteln eingespart, einfach nicht mehr verwendet.

Auch Wasser wird eingespart.

Es gibt keinen Abfall an Plastikbehältern, Kartonagen, usw. Weite Transportwege für Reinigungsmittel sind nicht mehr notwendig. Das alles reduziert den Verbrauch an Ressourcen und senkt den CO2-Fußabdruck erheblich.

Das bedeutet, die Technologie geht mit erheblichen Kosten- und Zeiteinsparungen einher.

Jeder Unternehmer kann diese umweltfreundliche Methode kurzfristig in seine täglichen Reinigungsabläufe einbinden und vor Ort sicher anwenden. Dass selbsterzeugte Reinigungsmittel ist mit allen vorhandenen Reinigungsutensilien anwendbar.

Dieses ozonhaltige Wasser besteht nur aus natürlichen Bestandteilen: Zu 99,99985 % aus Leitungswasser und zu 0,00015 % aus aktiviertem Sauerstoff (O3), der aus der Luft gewonnen wird.  
Das Gerät, welches den Luftsauerstoff aktiviert und in das Leitungswasser einbringt, funktioniert auf einfachste Art und Weise: Out oft the Box, Plug‘n Run.

So gewinnen Sie beim Reinigen eine gutes Gefühl.

Ozonhaltiges Wasser
Reinigen mit gutem Gefühl

Wenn Sie weitere Informationen zu dieser zukunftssicheren Technologie haben möchten und wissen wollen, wie Sie diese in Ihrem Verantwortungsbereich, Ihrem Unternehmen, bei Ihren Kunden anwenden können, dann rufen Sie mich an: +4915123328922.


Auf Ihren Anruf oder Nachricht freut sich

Ihr Roland Krüger
GF der 1st SELECTION GmbH


Quellenangaben:


[i] Quelle: 18.09.2018  https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97958/Machen-Reinigungsmittel-im-Haushalt-Babys-dick

[ii] Quelle: 19.02.2020 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/109500/Reinigungsmittel-im-Haushalt-koennen-Asthmaerkra

[iii] Quelle: https://clarenbachschule.de/media/presseartikel/2012/12-12-19-Feuerwehr-Grosseinsatz-SA.pdf

[iv] Quelle: https://www.hna.de/lokales/wolfhagen/situation-unter-kontrolle-590509.html

[v] Quelle: https://www.ifs-ev.org/scharfe-reinigungsmittel-und-lange-einwirkzeit/

[vi] Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/unappetitlicher-fund-desinfektionsmittel-rueckstaende-im-100.html

[vii] Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/print/3649

[viii] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Palm%C3%B6l  und https://www.geo.de/natur/oekologie/5810-rtkl-umweltkatastrophe-palmoel

[ix] Quelle: https://www.oekotest.de/kosmetik-wellness/Bedenkliche-Duftstoffe-Diese-Duefte-stinken-uns_11407_1.html  und https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ratgeber-duftstoffe-in-wasch-reinigungsmitteln

[x] ISBN 978-92-76-13091-8 bei https://op.europa.eu/en/publication-detail/



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Roland Krüger

Geschäftsführer der 1st SELECTION GmbH

18.02.2022